Im Fokus:
IVOM-Behandlung der AMD
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Augenerkrankung, die mit dem Alter auftritt und die zentrale Sehkraft beeinträchtigt. Die Makula ist der Teil der Netzhaut im hinteren Teil des Auges, der für das scharfe Sehen verantwortlich ist, das benötigt wird, um Details zu erkennen, wie beim Lesen oder Autofahren. Bei AMD kommt es zu Veränderungen in der Makula, die zu einem fortschreitenden Sehverlust führen können.
Es gibt zwei Haupttypen von AMD:
- Trockene AMD:
Bei dieser Form bilden sich in der Makula Ablagerungen, sogenannte Drusen, die das umliegende Gewebe schädigen können. Die trockene AMD entwickelt sich langsam und kann zu einem allmählichen Verlust der zentralen Sehkraft führen. - Feuchte AMD:
Bei dieser fortschreitenderen Form bilden sich abnormale Blutgefäße unter der Makula, die undicht werden und das umliegende Gewebe schädigen. Dies kann zu einem plötzlichen und schwerwiegenden Verlust der zentralen Sehkraft führen.
Die Behandlung von AMD, insbesondere der feuchten Form, kann eine intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) umfassen. Bei dieser Behandlung wird ein Anti-VEGF-Medikament (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) direkt in den Glaskörper des Auges injiziert. Diese Medikamente können das Wachstum abnormer Blutgefäße stoppen oder verlangsamen und so den weiteren Verlust der Sehkraft verhindern oder verzögern.
Die IVOM-Behandlung erfordert in der Regel mehrere Injektionen im Verlauf mehrerer Monate, um eine effektive Kontrolle der AMD zu erreichen.
Es ist wichtig zu beachten, dass AMD eine fortschreitende Erkrankung ist und dass die Behandlung darauf abzielt, den Verlust der Sehkraft zu verlangsamen und das vorhandene Sehvermögen zu erhalten, aber sie kann die bereits eingetretene Sehbeeinträchtigung nicht rückgängig machen. Früherkennung und regelmäßige augenärztliche Untersuchungen sind entscheidend, um AMD rechtzeitig zu erkennen und eine angemessene Behandlung einzuleiten.